21 Gramm – Filmkritik

filmklappeUS Drama von 2003 mit Sean Penn, Naomi Watts, Benicio Del Toro, Charlotte Gainsbourg u.a. Ein großartiger Film vom mexikanischen Regisseur A. G. Iñárritu und dem Drehbuchautor G. Arriaga. Der Titel verweist auf das angebliche Gewicht unserer Seele, wie es 1907 in einem Experiment von dem amerikanischen Arzt D. MacDougall nachgewiesen wurde.
Und so drehen sich die ineinander verwobenen Geschichten um den Tod und dessen Folgen für die Lebenden. Kein einfaches Kino ala Hollywood und gerade deshalb so gut. 8/10


InEar Kopfhörer von RHA

music2Ich benutze schon lange InEar Kopfhörer zum Einschlafen, weil sie nicht stören, wenn man sich im Bett herumwälzt. Leider machen die 0815 Kopfhörer der Handyhersteller dies nur bedingt lange mit, denn insbesondere die gummierten Kabel erweisen sich schnell als Schwachpunkt. Klanglich habe ich keine großen Ansprüche, denn was kann man von so einem kleinen Knopf im Ohr schon erwarten!?
Die Recherche im Netz artete mal wieder aus und letztlich war es dann etwas Glück, denn einer meiner Favoriten (gut getestet und relativ günstig) wurde in dieser „Farbe“ für 25 Euro angeboten. Für eine neutrale Farbe hätte ich glatt das Doppelte hingelegt und letztlich ist es mir auch egal. Allzu häufig wird der Kopfhörer das Haus vermutlich nicht verlassen, denn klanglich ziehe ich meine Sennheiser OverTheEar x-fach vor.
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Es liegen genügend Adapter bei, sodass der Kopfhörer in jedem Ohr seinen Platz finden sollte und die Kabel sind mit Stoff überzogen, was sich in der Praxis als großer Vorteil erweist, denn sie verheddern wesentlich seltener! Leider funktioniert die Lautstärkefunktion der Fernbedienung bei meinem Android Handy nicht, but w.t.f….
Klanglich finde ich sie völlig in Ordnung. Keine neuen Klangwelten, aber solide, angenehme Geräuschkulisse. Sollte ich einmal die Gelegenheit haben, InEars für um die 1000 € zu testen, erwarte ich ehrlich gesagt auch kein Wunder!

The Raid I und II – Filmkritik

filmzelleAction/Martial-Arts von 2011 bzw. 2014 aus Indonesien! Wer auf endlose Kampfszenen diverser Kampfsportarten steht, liegt hier genau richtig. Der erste Teil besteht im Prinzip nur aus der Erstürmung eines Hochhauses durch eine Spezialeinheit der Polizei und überzeugt durch eben diese gradlinige und durchaus spannende Geschichte. Technisch auf höchstem Niveau. Wow, eine echte Überraschung. 8/10


Und kein Erfolg ohne Fortsetzung, was wie so oft leider etwas schief geht, denn die Aneinanderreihung der (Massen-) Kampfszenen muten eher wie ein Videospiel an, als an einen ernst gemeinten Actionfilm. Bis zum letzten Blutstropfen darf man getrost des Öfteren wortwörtlich nehmen, denn es geht zum Teil überhart zur Sache. Mehrere Psychopathen machen das Ganze auch nicht glaubwürdiger. Die komplexere Handlung und die Überlänge von fast 150 Minuten macht den Film eher anstrengend als besser. 6/10


Open Water I und II – Filmkritik

filmUS Survivalthriller von 2003 bzw. 2006 und auch wenn die Kritiken eher mäßig sind: ich fand sie beide gut! Sie haben inhaltlich nichts miteinander zu tun, sind auch von unterschiedlichen Produzenten, aber handeln dem Titel entsprechend auf hoher See. Und nachdem wir Jahrzehnte gebraucht haben, um uns von dem Schrecken des Weissen Hais zu erholen und daran zu glauben, dass sie nur spielen wollen…
… werden wir nach einem Tauchgang schlicht und einfach vergessen!


Teil II hat es zwar schwer genauso mitreißend zu sein, was weniger an der Geschichte als an den Schauspielern liegt, aber zumindest ist es nicht eine simple Kopie, denn so wie „der letzte macht das Licht aus“, sollte man vielleicht daran denken…. aber lasst euch überraschen.


Open Water I schafft 7/10 und Open Water II 6/10

Memento – Filmkritik

filmklappeUS Thriller von 2000. Nun ja, es geht um Rache. Wenn sich Leonard (Guy Pearce) nur daran erinnern könnte, wieso, weshalb und warum, aber mit seinem Gedächtnis ist das so eine Sache… Nicht immer einfacher, aber ein großartiger Film von den Nolan Brüdern. Pflicht: 8/10


Open Grave – Filmkritik

filmzelleUS / 2013. Bei dem Titel kann es kaum verwundern, dass es sich um einen Horrorfilm handelt und so dreht es sich tatsächlich darum, warum jemand in einem Loch voller Leichen aufwacht. Und so interessant der Einstieg ist, so schafft es Open Grave leider nicht die Spannung zu halten, auch wenn es zu der ein oder anderen Wendung kommt. 5/10
Der Trailer (engl.) verspricht leider mehr, als der Film halten kann.


A Lonely Place to Die / Todesfalle Highlands – Filmkritik

filmThriller GB von 2011. Was wie eine fiese Horrorgeschichte in den schottischen Bergen beginnt, entwickelt sich zu einem durchaus spannenden und sehenswerten Thriller. Das Ende wirkt vor lauter Action etwas chaotisch, aber das lässt sich verschmerzen. Kein Topp Film, aber solides Handwerk. 7/10


App – Filmkritik

filmklappeThriller Niederlande aus dem Jahr 2013. PCs, Internet oder Virenangriffe: Die Gefahr sich lächerlich zu machen, wenn Filmemacher moderne Technologien verarbeiten, hat eine lange Tradition und dabei ist die Lösung so einfach: man nehme die allseits bekannten Apps und wirft zusätzlich etwas wirklich fiktives ins Spielfeld. Vor allem aber ist der Film mit Hannah Hoekstra sehr gut besetzt und hat ein ziemliches Tempo. Da kommt man gar nicht in Versuchung alles zu hinterfragen. Eine App zum Film gibt es übrigens auch, aber die habe ich mir erspart. 6/10



12 Years a Slave – Filmkritik

filmzelleUS/GB Drama aus dem Jahr 2013. Mit Stars gespickt (Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Brad Pitt, Benedict Cumberbatch, u.a.) und von Steve McQueen in Szene gesetzt, reichte es zum Oskar für den besten Film 2014. Der Film handelt vom Schicksal des Scharzen Solomon Northup, der Mitte des 19. Jahrhunderts als freier Bürger im Norden Amerikas lebt, dort entführt und im Süden versklavt wird. Die Geschichte beruht auf dessen autobiografischen Aufzeichnungen! Großartiger Film. Angucken. 8/10


Rampage I und II (Capital Punishment) – Filmkritik

filmklappeKanadisch, deutsche Actionfilme (2009/2014) von Uwe Boll! Und wo Boll drauf steht, ist er auch drin.
Wohl einer der kontroversesten Filmemacher unserer Zeit und viele seiner Filme schaffen es nur geschnitten an der Zensur vorbeizukommen. Beide Teile erzählen von dem Amoklauf eines jungen US-Amerikaners, der in einer Rüstung mordend durch die Straßen zieht. Gesellschaftskritische Aussagen finden sich zwar hier und da, werden aber von Hass und Gewalt an den Rand gedrängt.
Der erste Teil gefiel mir insbesondere wegen Brendan Fletcher in der Hauptrolle des Bill Williamson und weil die Story durchaus komplexer ist, als es auf den ersten Blick scheint. 7/10



Capital Punishment spielt 3 Jahre nach dem ersten Amoklauf und knüpft an dessen Handlung an. Story als auch schauspielerische Leistungen erreichen leider nicht das Niveau von Teil 1. 5/10



Beide Trailer leider nur auf Englisch.

Inside a Skinhead – Filmkritik

filmzelleIst ein US Drama von 2001 mit Ryan Gosling als jüdischem Nazi Skin! Was zunächst wie ein schlechter Scherz klingt, verschmilzt in diesem Film nach und nach zu dem Versuch einen Blick auf das heutige Judentum und seine neonazistischen Gegner zu wagen, ohne Widersprüche zu klären. Ein interessanter aber risikoreicher Ansatz, der zwar weitestgehend gelingt, aber leider keinen wirklich guten Film hervorbringt. 5/10


Astronaut Farmer – Filmkritik

filmzelleUS Drama aus dem Jahr 2006. Er ist Farmer und heißt auch so, aber er will nur eines: seine eigene Rakete bauen und sich damit in den Weltraum schießen. Außer von seiner Familie erfährt er dabei wenig Unterstützung, was ihn aber eher antreibt als abhält. Lebe deinen Traum! oder „Houston, we`ve got a problem!“
Mit Billy Bob Thornton, Virginia Madsen, Bruce Willis u.a. durchaus hochklassig besetzt und sehenswert. 7/10


Beim Leben meiner Schwester – Filmkritik

filmUS Drama von 2009 u.a. mit Cameron Diaz und Alec Baldwin. Die jüngste Tochter Anna wird als Organspenderin künstlich gezeugt, um die kranke Schwester Kate zu retten. Ein sehr trauriger Film über die Grenzen des medizinisch Machbaren, aber vor allem ein Familiendrama, in dem alle Kraft in das Unmögliche gesteckt wird, während …. aber seht selbst!
Abigail Breslin in der Rolle der Anna macht den Film zu einer echten Empfehlung. 8/10